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Eine Mundschleimhautentzündung kann schmerzhaft sein und das Essen oder Trinken erschweren. Der Fachbegriff für die Entzündung im Mundraum lautet Stomatitis. Hervorgerufen wird die Stomatitis durch in die Mundschleimhaut eingedrungene Bakterien, Viren oder Giftstoffe. Doch was kann man tun, wenn die Mundschleimhaut entzündet ist? Dies haben wir für Sie in diesem Blog zusammengefasst.

Weitere Fragen zur Mundschleimhautentzündung beantworten wir Ihnen gerne im persönlichen Gespräch. Rufen Sie uns dazu unter 0203-554272 an.

Was versteht man unter der Mundschleimhautentzündung?

Der medizinische Begriff Stomatitis bezeichnet eine Entzündung im Mundraum, die die Mundschleimhaut betrifft. Die Mundschleimhaut entzündet sich hierbei nicht nur als eigenständiges Phänomen, sondern auch als Begleiterscheinung anderer Krankheiten. Zudem kann die Stomatitis aufgrund von vorherigen Behandlungen ausgelöst werden.

Sowohl einzelne Stellen im Mundraum, als auch die gesamte Mundschleimhaut, können bei einer Entzündung betroffen sein, sodass die Schmerzen variieren können. Je nach Ort und Auslöser der Mundschleimhautentzündung können die Ursachen einer Mundschleimhautentzündung unterschiedlich sein, diese werden wir im Folgenden näher beleuchten.

Ursachen für eine Mundschleimhautentzündung

  • Stomatitis mycotica wird durch Pilze hervorgerufen.
  • Stomatitis aphtosa wird durch Herpesviren verursacht. Zunächst ist dabei meist die Lippe oder das Gesicht betroffen.
  • Stomatitis nicotina wird durch das Nikotin aus Rauchwaren hervorgerufen.
  • Bei der Stomatitis mercuruialis handelt es sich um eine Vergiftung mit Quecksilber
  • Stomatitis bismutica ist eine Vergiftung mit Bismut.
  • Aufgrund verschiedener Allergien kann es zu einer Stomatitis allergica kommen.
  • Bei der Stomatitis venenata kommt die Mundschleimhaut direkt mit dem Allergieauslöser in Kontakt, z.B. bei der Einnahme von Medikamenten wie Antibiotika.
  • Stomatitis diabetica wird durch Diabetes (Zuckerkrankheit) hervorgerufen.
  • Stomatitis angularis betrifft vor allem die Mundwinkel.
  • Die Stomatitis ulcerosa geht mit tiefen Geschwüren einher, welche durch Bakterien hervorgerufen werden.

Welche Symptome weisen auf eine Mundschleimhautentzündung hin?

Viele Symptome einer Mundschleimhautentzündung sorgen für Schmerzen beim Essen oder Trinken. Doch meist kann man die Schmerzen im ersten Moment nicht gleich einer Krankheit zuweisen. Hier finden Sie die häufigsten Symptome, die auf eine Entzündung der Mundschleimhaut hinweisen können:

  • Eine gerötete Mundschleimhaut
  • Ein schmerzender Mundraum
  • Kribbeln, Jucken oder Taubheitsgefühle im Mundbereich sowie Schwellungen der Mundschleimhaut
  • Ein trockener Mund und insbesondere eine trockene Mundschleimhaut sowie Entzündungen des Zahnfleisches
  • Erhöhte Körpertemperatur
  • Fleckige und großflächige Beläge sowie eine belegte Zunge
  • Bläschen an der Mundschleimhaut
  • Mundgeruch, der auch nach der Zahnreinigung anhält
  • Ein eingeschränktes Geschmacksempfinden
  • Generelle Schmerzen beim Kauen oder Schlucken

Sollten Sie Symptome dieser Art feststellen, ist es ratsam, Ihren Zahnarzt aufzusuchen. Dieser kann die Gründe der Beschwerden untersuchen und bespricht mit Ihnen die weitere Behandlung.

Was hilft, wenn die Mundschleimhaut entzündet ist?

In der Regel kann eine Mundschleimhautentzündung gut behandelt werden. Mit Hilfe von milden Reinigungsmitteln können Sie den Mund ausspülen und sorgen somit für die Linderung der Symptome sowie die Beseitigung der Entzündung. Verschiedene Mundspülungen mit dem Wirkstoff Chlorhexidin sorgen dabei für die Desinfektion der Mundschleimhaut. Zudem gibt es Medikamente, die eine Art Schutzfilm bilden, der die Mundschleimhaut vor zusätzlichen Reizen schützt. Bei starken Schmerzen können Schmerzmittel helfen, das Schlucken und Kauen erträglich zu machen.

Hausmittel gegen Mundschleimhautentzündung

Leichte Beschwerden einer Mundschleimhautentzündung können Sie auch mit sogenannten Haushaltsmitteln behandeln. So kann ein Kamillentee entzündungshemmend, antibakteriell und schmerzlindernd wirken. Auch Salbei, Thymian, Ringelblume, Malve oder Pfefferminze sind Kräuter, die die Mundschleimhautentzündung und die Symptome hemmen können.

Wer Ananas mag, kann diese in kleinen Würfeln einfrieren und anschließend daran lecken. Ananas ist für seine entzündungshemmende Wirkung bekannt, zudem sorgt die Kälte für eine abschwellende Wirkung.

Wie kann man sich vor einer Mundschleimhautentzündung schützen?

Um sich vor einer Mundschleimhautentzündung zu schützen, gibt es einige Tipps, die Sie beachten sollten:

  • Achten Sie auf Ihre Mundhygiene: Tägliches und mehrfaches Zähneputzen sollte dabei nicht fehlen. Die Zahnpasta sollte nicht zu reizend sein und die Zahnbürste nicht zu hart, sodass die Mundschleimhaut nicht angegriffen wird.
  • Trinken Sie ausreichend viel Wasser und Tee, sodass die Mundschleimhaut gut befeuchtet ist.
  • Essen Sie ausgewogen: Gemüse und Obst sorgen für die Zufuhr wichtiger Vitamine und Mineralstoffe.

Sollten Sie noch weitere Fragen haben, rufen Sie uns gerne unter 0203-554272 an, damit wir Ihnen weiterhelfen können.